Prepaid Karten sperren lassen – Im Falle eines Diebstahls oder des Verlustes der eigenen Prepaid Karte ist man im Gegensatz zu normalen Laufzeitverträgen bei Prepaid Angeboten eher auf der sicheren Seite. Mehr als das aufgeladene Guthaben kann ein Dieb oder unehrlicher Finder mit der Karte nicht verbrauchen, es sei denn er lädt eigenes Guthaben nach. Problematisch kann es werden, wenn eine automatische Aufladung aktiviert wurde. Dann lädt sich Guthaben selbstständig nach. Bei verlorenen oder verschwundenen Karten sollte diese Optione daher schnell deaktiviert werden (im Online-Kundenbereich).

Allerdings kann die Prepaid Karte trotzdem für Straftaten oder Betrügerein verwendet werden, daher ist es trotz des geringeren Kosten-Risikos besser, die Karte zu sperren.

Wichtig: Eine Kartensperrung bedeutet nur, dass die Simkarte nicht mehr eingesetzt werden kann. Der Vertrag bzw. der Tarif läuft trotzdem weiter. Eine Sperrung ist also keine Kündigung. Wer beispielsweise eine Prepaid Flat oder eine Option gebucht hat, bekommt die Tage der Sperrung nicht erstattet.

Dazu sollte man auch im Hinterkopf behalten, dass mit der Sperrung der Simkarte das Handy nicht automatisch auch gesperrt wird. Entfernt man die Sim aus dem Geräte, kann man das Smartphone oft problemlos mit einer anderen Handykarte nutzen. Daher sollte man neben der Sperrung des Tarifes auch darüber nachdenken, dass Handy zu sperren (soweit das aus der Ferne möglich ist). Auf jeden Fall sollte man den Verlust oder auch den Diebstahl der Geräte melden. Wenn dann ein Mißbrauch mit den Geräten vorliegt, kann man in jedem Fall argumentieren, dass man selbst dafür nicht verantwortlich ist.

Wie kann man eine Prepaidkarte am schnellsten sperren?

Der erste Ansprechpartner bei dem Verlust der Prepaidkarte sollte in jedem Fall der eigenen Anbieter sein. Dort kann man die Simkarte immer sperren lassen und dort lässt sich auch direkt eine Ersatzkarte bestellen, damit man so schnell wie möglich wieder auf dem Handy erreichbar ist. Allerdings hat man die Rufnummer des eigenen Anbieters nicht immer parat, vor allem dann, wenn das Handy auch mit gestohlen wurde und man nicht mehr auf das eigene Telefonbuch zurück greifen kann. Daher gibt es mittlerweile eine zentrale Alternative zum Karten sperren zu lassen. Für alle Anbieter (auch bei normalen Handykarten) kann man dazu die neue Notrufnummer

116166

nutzen. Hier lassen sich nicht nur ec-Karten sperren sondern auch Handykarten können schnell und unproblematisch gesperrt werden. Man kann die Karte aber auch (wie oben bereits beschrieben) direkt beim Kundenservice des eigenen Anbieters sperren lassen.

Dies geht, je nach Anbieter verschieden, unter folgenden Servicerufnummern:

  • Aldi Talk +49 177 1157
  • Blau.de +49 1805 660016
  • Callmobile +049 1805 777464
  • Callya +049 172 22911
  • Klarmobil +49 1805 090900
  • O2 Prepaid +49 179 55282
  • Simyo +49 1805 454455
  • Tchibo +49 179 64242
  • Magenta Mobil Start +49 180 5229494

Bei einigen Anbietern kann man die Simkarte auch selbst im Kundenbereich sperren. Dies ist beispielsweise bei Klarmobil möglich, dort findet man die Sperrung der Karte direkt nach dem Login unter dem Punkt Sim-Karte. Das Unternehmen schreibt dazu in den FAQ:

Sollten Sie Ihre SIM-Karte verloren haben, oder sollte Ihr Handy gestohlen worden sein, können Sie Ihre SIM-Karte in Ihrem Onlineservice im Menüpunkt „SIM-KARTE“ ⇒ „SPERREN“ jederzeit selbst sperren.

Alternativ erreichen Sie unsere Sperrhotline unter der Rufnummer 040 34 8585 505 rund um die Uhr.

Sollten Sie eine Ersatz-SIM-Karte mit der gleichen Rufnummer benötigen, fordern Sie diese gern über unseren Kundenservice unter der Rufnummer 040 34 8585 305 (Mo-Fr 8.00 – 20.00 Uhr, Sa 9.00 – 17.30 Uhr) an. Für die Ersatz-SIM-Karte fallen Gebühren gemäß unserer Preisliste an.

Die Sperrung des Handys funktioniert leider nicht so einfach. Hier muss man die Geräte vor dem Verlust bei Diensten wie Find my Mobile von Google angemeldet haben. Dann kann man die Geräte auch aus der Ferne sperren. Ohne solche Dienste kann man leider im Verlustfall wenig machen.

Welche Kosten entstehen bei einer Sperrung?

Die einzelenen Anbieter handhaben Sperrungen recht unterschiedlich, daher ist es ratsam, beim eigenen Anbieter nachzufragen. Mittlerweile ist die Sperrung der Simkarte bei den meisten Netzbetreibern und auch den Discounter kostenfrei.

Gebühren werden allerdings fast immer erhoben, wenn man eine Ersatzkarte beantragt. Diese hat die selbe Rufnummer und oft auch die gleiche PIN und PUK wie die originale Karte und wird in den meisten Fällen innerhalb von 2 bis 3 Werktagen zugeschickt. Die Kosten dafür hängen sehr vom eigenen Anbieter ab und belaufen sich auf Beträgen zwischen 5 und 20 Euro.

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