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iPhone Prepaidkarte und Prepaid Tarife – der aktuelle Überblick – Das iPhone ist nach wie vor das Spitzenmodell unter den Smartphones und gilt als Prototyp für diese Kategorie von Handys schlechthin. Auch wenn die Konkurrenz aufgerüstet hat und mit dem Samsung Galaxy S20, dem Huawei P40 oder dem Mi 10 technisch vergleichbare Konkurrenten da sind, bleibt das iPhone im Kundeninteresse nach wie vor auf Platz 1.

Mittlerweile ist mit iPhone XR, XS und XS max  die neuste Version des Smartphones von Apple auf dem Markt und bald sollen die neusten Modelle für 2020 folgen. Apple hat dabei vor allem wieder die Technik weiter entwickelt. Der neue A12 Bionic Chip ist mittlerweile wirklich extrem schnell geworden und auch bei der Kamera hat Apple nachgelegt. Insgesamt wären aber ein paar mehr Innovationen durchaus schon gewesen, bei anderen Funktionen sind die Nutzer eher kritisch.

Neben dem iPhone XS bekommt man derzeit aber auch noch die Vorgänger Modelle. Das iPhone 8, die 7er Modelle von 2016 und auch das kleiner iPhone SE sind nach wie vor im Handel (teilweise aber nicht mehr bei Apple direkt). Dazu finden sich auf dem Markt natürlich auch noch ältere Modelle. In der Regel werden diese Geräte (und auch die aktuellen iPhone) allerdings mit langer Laufzeit angeboten. Die Betreiber nutzen hier meist die maximale Laufzeit von 2 Jahren aus. Im Prepaid Bereich gibt es diese Bindung so nicht. An der Stelle gibt es auch ein Problem: Mit Prepaid kann man ein iPhone nicht mehr sinnvoll refinanzieren. Daher gibt es aktuell KEINE Prepaid Bundle mit einem iPhone.

Mittlerweile hat Apple auch wieder das iPhone SE 2020 aufgelegt um den etwas günstigeren Preisbereich abdecken zu können. Damit sind auch Prepaid Angebote wieder in einem etwas realistischeren Bereich. Weitere Themen: iPad Prepaid | Apple Watch Prepaid | iTunes Prepaid Karten

Was sollte ein iPhone Prepaid Tarif können?

Im Bereich der Tarife stellten dabei alle iPhone Modelle – je nach Nutzung – durchaus hohe Ansprüche an die Prepaidkarte und damit ist nicht jeder Tarif wirklich gut geeignet um mit einem iPhone betrieben zu werden. Folgendes sollte man bei der Nutzung einer Prepaidkarte mit dem iPhone beachten:

  • die meisten Funktionen des iPhone kann man nur sinnvoll nutzen, wenn eine Internet-Verbindung besteht. Die Abrechnung nach Volumen ist dabei teuer, für die Nutzung sollte dabei auf jeden Fall eine Internet-Flatrate genutzt werden. LTE ist dabei zwar nicht Voraussetzung, hilft aber durchaus, die Nutzung schnell und damit angenehm zu machen.
  • Einige Anbieter verkaufen die iPhone mit Simlock oder Netlock. Bevor man diese mit einer Prepaidkarte nutzen kann müssen sich also unter Umständen noch entsperrt werden oder man greift gleich auf ein passendes Angebot aus dem Apple-Store (auf jeden Fall ohne Sperre) zurück.
  • Gespräche und SMS sind weniger wichtig, vor allem, wenn Nutzer in erster Linie per WhatsApp oder anderen Messengern kommunizieren.
  • Die neueren iPhone Modelle unterstützen mittlerweile auch eSIM Tarife. Diese gibt es im Prepaid Bereich aber nach wie vor nur selten – man sollte daher überlegen ob man eSIM wirklich braucht oder auch eine herkömmliche Plastik Sim nutzen könnte.

Aus diesen Anforderungen wird klar, dass es in erster Linie die Internet-Flat ist, die für einen guten iPhone Prepaid Tarif entscheidend ist. Dabei spielt natürlich auch die Geschwindigkeit der Verbindung sowie die Netzqualität eine Rolle. So nützt ein Tarif mit hohen (theoretischen) Geschwindigkeiten nichts, wenn das Handy-Netz diese nicht unterstützt, weil der Netzausbau noch nicht so weit ist. Erfreulicherweise bieten mittlerweile fast alle Prepaid Anbieter auch Allnet Flat mit mehr oder weniger viel Datenvolumen an – das sind natürlich in der Regel die besten Tarife für ein iPhone.

iPhone Prepaid

Muss es das Telekom Netz sein?

Das D1-Netz der Telekom bietet nach wie vor die beste Netzqualität. Man bekommt sowohl bei der Telekom direkt als auch bei D1-Discountern wie Congstar oder Callmobile stabiles Netz auch außerhalb der Ballungsräume und schnelles Internet.

Der Nachteil: Die Daten-Flatrates im Netz der Telekom sind vergleichsweise teuer bzw. bieten relativ wenig Volumen. Dazu gibt es derzeit LTE Zugang nur direkt bei den originalen Tarifen der Telekom. Man muss also schon zum MagentaMobil Prepaid Tarif der Telekom greifen. Dieser Tarif bietet LTE Zugang zum Telekom LTE Netz und bietet derzeit Geschwindigkeiten von bis zu 300Mbit/s. Es gibt dazu auch reine Prepaid Datentarife bei der Telekom, diese sind aber eher für iPad Angebote und weniger direkt für die Nutzung mit dem iPhone.

Aus diesem Grund kann es durchaus sinnvoll sein, auch im Vodafone Netz nach passenden Tarifen zu suchen. So bietet die Callya Prepaidkarte mit den Callya Smartphone Tarifen interessante (und preiswerte) Pakete an die man sogar mit LTE aufrüsten kann (+10 Euro im Monat). Die maximale Geschwindigkeite der Callya Karte liegt dabei im LTE Netz von Vodafone bei 225MBit/s. Das ist genau so schnell wie die normalen Handytarife von Vodafone – trotz Prepaidabrechnung hat man hier also keinen Nachteil.

Auch im O2 Netz gibt es mögliche Kandidaten. Dort mittlerweile fast alle Discounter und auch o2 selbst im Prepaid Bereich LTE an. Die Geschwindigkeiten liegen hier allerdings nur bei 21MBit/s und das ist deutlich niedriger als bei den Prepaid Angeboten der Konkurrenz. Dafür sind aber auch die Preise etwas niedriger, so telefoniert man bei Discotel beispielsweise für nur 6 Cent pro Minute und SMS kosten ebenfalls nur 6 Cent.

Leider gibt es derzeit kaum andere Anbieter im Prepaid Bereich, die maximale LTE Geschwindigkeiten bieten können. LTE max ist eher die Ausnahme und den originalen Netzbetreiber Sim Karten vorbehalten. Es ist auch nicht klar, ob und wann weitere Tarife und Discounter LTE nutzen werden. Der LTE Bereich ist zwar mittlerweile auch mit einer Prepaidkarte nutzbar, die Zahl der Anbieter mit LTE Tarifen ist aber auch im Jahr 2016 noch überschaubar.

Unsere Empfehlung für iPhone Prepaid Tarife

Am billigsten für die Nutzung in einem iPhone dürfte aktuell die Prepaidkarte von Netzclub (O2) sein. Dort bekommt man werbefinanziert einen Internet Flatrate mit 100MB Volumen kostenfrei dazu. Allerdings dürfte dieses Volumen für die meisten Nutzer nur wenige Tage reichen.

Für WhatsApp-Nutzer bietet die WhatsApp Sim im Netz von Eplus eine interessante Alternative.  Der komplette Datenverkehr von WhatsApp ist dabei kostenfrei, Datenvolumen wird erst benötigt wenn man außerhalb von WhatsApp im Internet surft.

Wer wert auf D1-Netz Qualität liegt kann mit der Congstar Simkarte sowie einer 1GB Datenflat (13 Euro monatlich) einen guten Tarif bekommt, der sich vor normalen Handy-Flatrates nicht zu verstecken braucht. Gespräche und SMS werden mit 9 Cent abgerechnet, im Datenbereich surft man mit 7,2Mbit/s (gegen Aufpreis auch mit 14Mbit/s).

Für Surfer sind auf jeden Fall die Tarife der Telekom und Vodafone sinnvoll. Sowie die Callya Karte im Vodafone Netz als auch die MagentaMobil Start Prepaidkarte der Telekom bieten LTE und hohe Geschwindigkeiten an, so dass man mit diesen Karten schnell und gut surfen kann – trotz Prepaid Abrechnung.

Darüber hinaus gibt es natürlich in unserem Prepaid Vergleich noch weitere Tarife die gut zu einem iPhone passen würden. Bei der Auswahl sollte man allerdings die oben genannten Kriterien beachten. Insbesondere ist es im Prepaidbereich immer sinnvoll, ein wenig zu testen und auch mal auf neue Tarife zu wechseln, denn gerade die aktuellen Angebote bieten oft mehr Leistung als ältere Prepaidkarten.

Eine schlechte Nachricht zu Schluss: Wer auf der Suche nach einem Bundle aus iPhone und Prepaidkarte ist, wird aktuell leider nicht fündig werden. Vor wenigen Jahren wurden noch ältere iPhone Modell (beispielsweise von der Telekom) inklusive Prepaid Tarife verkauft. Diese Varianten gibt es leider nicht mehr, das Kundeninteresse war auch eher gering, weil auch die älteren iPhone Generationen in der Regel noch mehr als 400 Euro kosten und damit wenig geeignet für Prepaidnutzer sind.

Das iPhone XS max im Video

Was ist ein Prepaid Tarif?

Prepaid Tarife sind normale Handytarife, die sich in erster Linie durch die Abrechnung abgrenzen. Es gibt keine monatliche Rechnung, sondern man muss vorher Guthaben aufladen und kann dieses dann für Gespräche, SMS oder auch Internet nutzen. Ist kein Guthaben mehr vorhanden, kann der Tarif auch nicht mehr weiter genutzt werden.

Gibt es Prepaid Karten mit Allnet Flat?

Ja, die meisten Anbieter setzen mittlerweile auch auf Prepaid Allnet Flat und bieten diese mit kurzer Laufzeit (meistens 4 Wochen bzw. 28 Tage) an. Auch bei diesen Mobilfunk-Flatrates gibt aber das Prepaid-Prinzip: man muss also zuerst aufladen und kann dann die Flat buchen.

Wie kann man das Prepaid Guthaben abfragen?

Die meisten Anbieter setzen auf den Kundenbereich, in dem nach Login das verfügbare Prepaid Guthaben angezeigt wird. Dazu gibt es aber auch Apps und Handy-Codes, mit denen man das restliche Guthaben abfragen kann. Dazu versenden viele Prepaid Anbieter Warnungen, wenn das Guthaben zu niedrig ist.

Gibt es Prepaid mit 5G Netz Verbindung?

5G ist in erster Linie den Handytarifen der Netzbetreiber vorbehalten, aber es gibt bereits einen Prepaid Anbieter mit 5G: die Telekom Prepaid Simkarten MagentaMobil Prepaid. Diese können gegen Aufpreis mit 5G aufgerüstet werden und haben dann Zugang zum 5G Netz der Telekom.

Was passiert mit dem Guthaben, wenn der Tarif gekündigt wird?

Prepaid Guthaben darf mittlerweile nicht mehr ersatzlos verfallen, sondern muss ausgezahlt werden. Man verliert also auch bei einer Kündigung kein Guthaben, sondern kann es sich auch ein Konto auszahlen lassen. Allerdings gelten auch in dem Fall die gesetzlichen Verjährungsfristen.

Gibt es bereits eSIM bei den Prepaid Tarifen?

eSIM sind integrierte Simkarten, die immer neu programmiert werden und nicht mehr gewechselt werden müssen. Es gibt mit der Telekom und Simquadrat die ersten Anbieter in diesem Bereich, aber die meisten Prepaid Tarife unterstützen bisher noch keine eSIM Technik.

Gibt es Prepaid Tarife mit unbegrenztem Datenvolumen?

Bei fast allen Tarifen kann man kostenpflichtig neues Datenvolumen nachbuchen. Tarife mit unbegrenztem Datenvolumen gibt es aber bisher nur bei der Telekom. Der MagentaMobil Prepaid max kostet 90 Euro und damit kann man surfen, so viel man möchte. Andere Prepaid Tarife ohne Drosselung und Limit gibt es bisher noch nicht.

Benötigt man immer einen Ausweis für Prepaid Karten?

Mittlerweile ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, dass beim Kauf einer Prepaid Sim der Ausweis geprüft werden muss. Daher gibt es in Deutschland keine neue Simkarten mehr, die ohne diese Prüfung auskommen. Nach der Prüfung kann man die Sim ohne Ausweis nutzen, eine weitere Prüfung gibt es nicht.

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